KI Glossar - roger-infanger-weibel/cas-hzw-ai-innovation GitHub Wiki

Dies ist eine umfassende Liste von wichtigen Begriffen aus der Welt der Künstlichen Intelligenz, basierend auf den zur Verfügung stehenden Quellen. Die Tabelle ist in thematische Blöcke unterteilt, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Diese Liste fasst die Kernbegriffe der ueber 350 Seiten Quellenmaterial kompakt zusammen. Erzeugt mit Notebook LM - 05.08.2026

Begriffe und Kontextübersichten

1. Grundlagen & Kernkonzepte

graph TD
    AI[Kuenstliche Intelligenz] --> ML[Maschinelles Lernen]
    AI --> SKI[Symbolische KI / Regelbasiert]
    ML --> DL[Tiefes Lernen / Deep Learning]
    DL --> GenAI[Generative KI]
    
    AI -- Unterteilt in --> WeakAI[Schwache KI / ANI]
    AI -- Ziel --> StrongAI[Starke KI / AGI]
    StrongAI --> ASI[Superintelligenz]
    ASI --> Singularity[Singularitaet]
    
    WeakAI --- Turing[Turing-Test]
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Quellen: Moterra, DIN, Coursera, webconsulting

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Kuenstliche Intelligenz Artificial Intelligence (AI) Computersysteme, die menschliche Faehigkeiten wie Sehen, Sprechen oder Entscheiden nachahmen. Der umfassende Oberbegriff. Moterra, DIN
Maschinelles Lernen Machine Learning (ML) Systeme lernen automatisch aus Mustern in Daten, statt explizit programmiert zu werden. Teilmenge der KI. Coursera, KI.NRW
Tiefes Lernen Deep Learning (DL) ML mit kuenstlichen neuronalen Netzen, die viele Schichten („tief“) besitzen. Teilmenge von ML. Coursera, Felicia Simon
Generative KI Generative AI (GenAI) Eine Form der KI, die neue Inhalte (Texte, Bilder, Musik, Code) erschaft. Teilbereich der KI. webconsulting, dno
Starke KI General AI (AGI) Eine theoretische KI, die jede kognitive Aufgabe so gut wie ein Mensch loesen kann. Fernziel der Forschung. webconsulting, Canada.ca
Schwache KI Narrow AI (ANI) KI, die fuer eine ganz spezifische Aufgabe (z.B. Schach) optimiert ist. Fast alle heutigen Systeme. webconsulting, DIN
Superintelligenz Superintelligence (ASI) Eine KI, die die menschliche Intelligenz in allen Bereichen weit uebertrifft. Folgt theoretisch auf die AGI. webconsulting
Singularitaet Singularity Zeitpunkt, ab dem KI sich so schnell selbst verbessert, dass Menschen nicht mehr folgen koennen. Zukunftsszenario (ca. 2045). webconsulting
Turing-Test Turing Test Ein Test von 1950: Kann eine KI im Chat so tun, als sei sie ein Mensch?. Historischer Masstab fuer Intelligenz. webconsulting, KI.NRW
Algorithmus Algorithm Eine genaue Schritt-fuer-Schritt-Vorschrift zur Loesung einer Aufgabe. Mathematische Basis jeder Software. KI.NRW, DIN
Künstliche allgemeine Intelligenz Artificial General Intelligence (AGI) Eine theoretische KI, die jede intellektuelle Aufgabe eines Menschen in allen Bereichen erfüllen kann. Gilt als "heiliger Gral" der KI-Forschung; existiert zum heutigen Stand noch nicht. https://www.zendesk.de/blog/ai/generative-ai-glossary/

2. Technik, Architektur & Sprachverarbeitung (NLP)

graph LR
    NLP[Sprachverarbeitung] --> LLM[Large Language Models]
    LLM --> Trans[Transformer-Architektur]
    Trans --> Att[Attention-Mechanismus]
    
    Data[Text-Input] --> Tok[Tokenisierung]
    Tok --> Emb[Embeddings / Vektoren]
    Emb --> VDB[Vektor-Datenbank]
    
    VDB --> RAG[RAG / Retrieval-Augmented Generation]
    RAG -- Verhindert --> Hallu[Halluzinationen]
    
    Trans --> MoE[MoE / Mixture of Experts]
    MoE -- Erhoeht --> Eff[Effizienz]
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Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Basismodell Foundation Model Massiv trainierte Modelle, die als breite technologische Basis für viele verschiedene Anwendungen dienen. Ermöglicht es, ein einzelnes Modell (z. B. GPT-4) für hunderte verschiedene Aufgaben einzusetzen. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
Grosses Sprachmodell Large Language Model (LLM) Ein riesiges neuronales Netz, das darauf trainiert wurde, Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Basis fuer ChatGPT, Claude etc.. webconsulting, SwissMed AI
Sprachverarbeitung Natural Language Processing (NLP) Ein KI-Feld, das Computern hilft, menschliche Sprache zu verstehen, zu interpretieren und zu erzeugen. Ermöglicht Funktionen wie Textklassifizierung, Stimmungsanalyse und automatisierte Übersetzung. https://www.zendesk.de/blog/ai/generative-ai-glossary/
Wissensgraph Knowledge Graph Eine semantische Netzwerkstruktur, die Informationen und deren Beziehungen grafisch darstellt. Erlaubt es KI-Systemen, Informationen über Knoten (Entitäten) und Kanten (Beziehungen) logisch zu verknüpfen. https://ki-zentrum.ch/studien
Transformer Transformer Die moderne Architektur, die paralleles Verarbeiten von Textzusammenhaengen erlaubt. Das „T“ in GPT. webconsulting, KI.NRW
Attention-Mechanismus Attention Mechanism Erlaubt der KI, die wichtigsten Teile einer Eingabe staerker zu gewichten. Kerninnovation des Transformers. webconsulting
Token Token Die Basiseinheit (Wortteile oder Silben), in die Text fuer die KI zerlegt wird. „Waehrung“ der KI-Verarbeitung. webconsulting, dno
Tokenisierung Tokenization Der Prozess der Zerlegung von Text in einzelne Tokens. Erster Schritt der Textverarbeitung. dno, webconsulting
Embeddings Embeddings Umwandlung von Woertern in Zahlenreihen (Vektoren), um Bedeutung berechenbar zu machen. Basis fuer semantische Suche. webconsulting, dno
RAG Retrieval-Augmented Generation Die KI sucht vor der Antwort in externen Quellen (z.B. Internet), um Fakten zu pruefen. Methode gegen Halluzinationen. webconsulting, Felicia Simon
Vektor-Datenbank Vector Database Spezialisierte Datenbank, die Inhalte nach Bedeutung statt nach Schlagworten findet. Essenziell fuer RAG-Systeme. webconsulting, dno
Halluzination Hallucination Die KI behauptet selbstbewusst falsche Fakten oder erfindet Quellen. Bekanntes Problem bei LLMs. webconsulting, SwissMed AI
Kontext-Fenster Context Window Das „Kurzzeitgedaechtnis“ – wie viel Text die KI gleichzeitig verarbeiten kann. Begrenzt die Laenge von PDFs/Chats. webconsulting, Felicia Simon
MoE / Sparse Models Mixture of Experts (MoE) Architektur, bei der nur spezialisierte Teile eines Modells pro Anfrage aktiv sind. Macht riesige Modelle effizienter. webconsulting
Inferenz Inference Die eigentliche Anwendung des fertigen Modells auf eine neue Frage. Phase nach dem Training [1.10]. webconsulting, DIN
Encoder Encoder Teil des Modells, der Input verarbeitet und Repraesentationen erstellt. Teil der Transformer-Architektur. webconsulting
Decoder Decoder Teil des Modells, der Output basierend auf Repraesentationen generiert. GPT nutzt primuer den Decoder. webconsulting
Softmax Softmax Mathematische Funktion, die Ausgaben in Wahrscheinlichkeiten umwandelt. Letzter Schritt vor der Token-Wahl. webconsulting
Beam Search Beam Search Algorithmus, der mehrere Textpfade parallel prueft, um das beste Ergebnis zu finden. Methode zur Textgenerierung. webconsulting
Latent Space Latent Space Hochdimensionaler Raum, in dem das Netz seine internen Konzepte speichert. Geometrie der Semantik. webconsulting
Flash Attention Flash Attention Ein technischer Trick, der die Attention-Berechnung massiv beschleunigt. Ermoeglicht riesige Kontextfenster. webconsulting

3. Training, Anpassung & Daten

graph TD
    Data[Big Data / Trainingsdaten] --> Pre[Pre-Training]
    Pre --> FM[Foundation Model / Basismodell]
    
    FM --> Fine[Fine-Tuning / Feinabstimmung]
    Fine --> SFT[Supervised Fine-Tuning]
    Fine --> LoRA[LoRA / QLoRA]
    
    FM --> Align[Alignment / RLHF & DPO]
    Align --> Asst[KI-Assistent]
    
    Train[Training] --> Over[Vermeidung von Overfitting]
    Train --> Epoch[Messung in Epochen]
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Quellen: webconsulting, SwissMed AI, DIN

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Pre-Training Pre-training Die „Schulzeit“: Training auf Billionen von Texten fuer Weltwissen. Erzeugt ein Foundation Model. webconsulting
Feinabstimmung Fine-tuning Die „Berufsausbildung“: Anpassung an Spezialaufgaben (z.B. Medizin). Schritt nach dem Pre-Training. webconsulting, SwissMed AI
Ueberwachtes Lernen Supervised Learning Lernen mit gelabelten Beispielen (Eingabe + richtige Ausgabe). Haeufigste ML-Methode. webconsulting, KI.NRW
Unueberwachtes Lernen Unsupervised Learning Das System sucht eigenstaendig nach Mustern ohne Vorgaben. Genutzt fuer Clustering. webconsulting, KI.NRW
Bestaerkendes Lernen Reinforcement Learning (RL) Lernen durch Belohnung und Bestrafung (Feedback) in einer Umgebung. Wichtig fuer Spiele/Robotik. KI.NRW, webconsulting
Maschinelles Lernen Machine Learning (ML) Ein Bereich der KI, bei dem Systeme eigenständig aus Daten lernen, ohne explizit programmiert zu sein. Nutzt statistische Verfahren, um Muster in Daten zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. https://www.clickworker.de/ki-glossar/maschinelles-lernen/
Tiefes Lernen Deep Learning (DL) Ein Spezialgebiet des ML, das vielschichtige neuronale Netze zur Analyse großer Datenmengen nutzt. Ahmt die Funktionsweise des Gehirns nach, um komplexe kognitive Aufgaben wie Bilderkennung zu lösen. https://digitalzentrum-berlin.de/blog/ki-glossar
Verstärkendes Lernen Reinforcement Learning (RL) Ein Lernprozess, bei dem ein Agent durch Belohnungen innerhalb eines Regelsystems optimale Strategien lernt. Wird genutzt, um KI-Systemen beizubringen, komplexe Ziele (z. B. Spiele oder autonome Navigation) zu erreichen. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
Überanpassung Overfitting Ein Zustand, in dem ein Modell die Trainingsdaten so genau lernt, dass es keine neuen Muster mehr erkennt. Führt dazu, dass die KI bei bekannten Daten perfekt arbeitet, aber bei neuen Aufgaben komplett versagt. https://digitalzentrum-berlin.de/blog/ki-glossar
Datenerweiterung Data Augmentation Ein Prozess zur Generierung neuer Trainingsdaten aus vorhandenen Daten zur Leistungssteigerung. Hilft Modellen, robuster und genauer zu werden, indem die Vielfalt der Beispiele künstlich erhöht wird. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
RLHF Reinforcement Learning from Human Feedback Menschen bewerten KI-Antworten fuer mehr Hilfreichkeit und Sicherheit. Macht aus Generatoren Assistenten. webconsulting
DPO Direct Preference Optimization Modernere Methode zum Alignment ohne separates Belohnungsmodell. Alternative zu PPO im Training. webconsulting
LoRA Low-Rank Adaptation Effizientes Fine-tuning, bei dem nur winzige Teile geaendert werden. Spart 99% der Rechenressourcen. webconsulting, dno
QLoRA QLoRA Kombination aus LoRA und Quantisierung fuer sparsamstes Training. Training auf normalen PCs moeglich. webconsulting
Epoch Epoch Ein kompletter Durchlauf durch den gesamten Trainingsdatensatz. Parameter fuer Trainingsdauer. webconsulting, DIN
Overfitting Overfitting Die KI lernt Daten auswendig statt Muster zu verstehen (versagt bei Neuem). Haeufiger Trainingsfehler. webconsulting
Catastrophic Forgetting Catastrophic Forgetting KI vergisst altes Wissen, wenn sie auf eine neue Aufgabe trainiert wird. Problem beim kontinuierlichen Lernen. webconsulting
Zero-Shot Learning Zero-shot Learning Die KI loest eine Aufgabe ohne vorheriges Beispiel, nur per Befehl. Zeigt Generalisierungsfaehigkeit. webconsulting, dno
Few-Shot Learning Few-shot Learning Die KI bekommt 2–10 Beispiele im Prompt, um ein Muster zu verstehen. Methode des In-Context Learning. webconsulting, dno
Synthetische Daten Synthetic Data Kuenstlich von KIs erzeugte Daten zum Training anderer KIs. Loesung bei Datenknappheit. webconsulting, dno
Scaling Laws Scaling Laws Regel: Mehr Daten und Rechenkraft fuehren fast immer zu besserer KI. Grund fuer enorme Investitionen. webconsulting
Chinchilla-Optimum Chinchilla Optimality Erkenntnis: Das optimale Verhaeltnis ist 20 Tokens pro Parameter. Bestimmt effiziente Modellgroesse. webconsulting

4. Prompting & Interaktion (Agenten & Protokolle)

graph TD
    User[Nutzer] --> Prompt[Eingabeaufforderung / Prompt]
    Prompt --> PE[Prompt Engineering]
    
    PE --> Tech[Techniken: Zero-Shot / Few-Shot / CoT]
    
    Agent[AI Agent / KI-Agent] --> Task[Aufgabenerledigung]
    Agent --> Tools[Tool Use / Function Calling]
    Agent --> MCP[Model Context Protocol]
    
    Reason[Reasoning Modelle] --> Think[Schrittweises Denken]
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Quellen: Digital Neuordnung, Felicia Simon, webconsulting

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Eingabeaufforderung Prompt Die Anweisung oder Frage, die ein Mensch der KI gibt. Schnittstelle zum Nutzer. dno, Felicia Simon
Prompt Engineering Prompt Engineering Die Kunst, Befehle so praezise zu formulieren, dass die KI optimal liefert. Wichtiger Skill fuer Anwender. dno, webconsulting
System Prompt System Prompt Versteckte Grundanweisung, die Rolle/Regeln der KI festlegt (z.B. „Sei Lehrer“). Definiert das Bot-Verhalten. webconsulting
Chain-of-Thought Chain-of-Thought (CoT) Technik, die KI anzuweisen „Schritt fuer Schritt“ zu denken. Verbessert Logik massiv. webconsulting, dno
Reasoning Reasoning Faehigkeit einer KI, logisch zu schlussfolgern und Probleme zu durchdenken. Kennzeichnet neue Modelle (o1). dno, Felicia Simon
KI-Agent AI Agent Autonomes System, das selbststaendig Aufgaben erledigt (z.B. Reise buchen). Weiterentwicklung von Chatbots. dno, webconsulting
AgentOps AgentOps Die Bereitstellung, Ueberwachung und Verwaltung von KI-Agenten. Infrastruktur fuer Agenten. dno
MCP Model Context Protocol Offener Standard, um KI-Modelle einfach mit Datenquellen zu verbinden. „USB-C Anschluss“ fuer KI-Daten. dno, Felicia Simon
Vibecoding Vibecoding Apps bauen, indem man sie nur beschreibt, statt Code zu schreiben. Neuer Trend in der Entwicklung. Felicia Simon
Multimodalitaet Multimodality Faehigkeit, verschiedene Datentypen (Bild, Text, Audio) gleichzeitig zu verarbeiten. Eigenschaft moderner Modelle. webconsulting, Felicia Simon
Prompt Injection Prompt Injection Angriff, bei dem Nutzer Sicherheitsregeln durch Tricks umgehen. Sicherheitsrisiko bei LLMs. webconsulting, dno
Informationsgestützte Generierung Retrieval-Augmented Generation (RAG) Ein Framework, das LLMs mit Fakten aus externen Quellen (z. B. Firmendaten) verbindet. Verankert die Antworten der KI in echten Fakten und reduziert so das Risiko von Erfindungen (Halluzinationen). https://www.zendesk.de/blog/ai/generative-ai-glossary/
Gedankenkette Chain of Thought (CoT) Eine Technik, bei der das Modell eine Aufgabe schrittweise in einer logischen Reihenfolge löst. Verbessert die Genauigkeit bei schwierigen Denk- oder Rechenaufgaben durch systematisches Schlussfolgern. https://www.zendesk.de/blog/ai/generative-ai-glossary/
Mehrstufiger Dialog Multi-Turn Conversation Die Fähigkeit einer KI, einen echten Dialog über mehrere Nachrichten hinweg unter Wahrung des Kontexts zu führen. Ist die Voraussetzung für flüssige Gespräche, in denen man auf vorherige Aussagen Bezug nehmen kann. https://joerg-loehr.com/ki-glossar

5. Computer Vision & Robotik

graph LR
    CV[Computer Vision] --> Obj[Objekterkennung]
    CV --> Diff[Diffusionsmodelle / Bildgenerierung]
    
    Robot[Robotik] --> Hum[Humanoide Roboter]
    Hum --> VLA[VLA-Modell / Vision-Language-Action]
    
    Lernen[Lernen] --> Imit[Imitation Learning]
    Lernen --> S2R[Sim2Real]
    
    Mech[Mechanik] --> Akt[Aktuatoren / Muskeln]
    Mech --> Prop[Propriozeption / Koerpergefuehl]
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Quellen: webconsulting, Digital Neuordnung, Canada.ca

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Computer Vision Computer Vision Die Faehigkeit von Computern, Bilder/Videos zu „sehen“ und zu verstehen. Genutzt fuer autonomes Fahren. KI.NRW, dno
Objekterkennung Object Detection Das Identifizieren und Lokalisieren von Objekten in einem Bild. Teilaufgabe von Computer Vision. Canada.ca
Diffusionsmodelle Diffusion Models KI-Modelle, die Bilder durch schrittweises „Entrauschen“ erzeugen. Basis fuer Midjourney/DALL-E. webconsulting
Humanoider Roboter Humanoid Robot Roboter in menschenaehnlicher Form (zwei Beine, zwei Arme). Ziel: Nutzung menschl. Infrastruktur. webconsulting
VLA-Modell Vision-Language-Action Modell, das sieht, Sprache versteht und direkt Bewegungen steuert. „Gehirn“ fuer Allzweck-Roboter. webconsulting
Aktuatoren Actuators Die „Muskeln“ eines Roboters (Motoren), die Befehle in Bewegung umsetzen. Kernkomponente der Hardware. webconsulting
Propriozeption Proprioception Das „Koerpergefuehl“ des Roboters (Wissen, wo die Gelenke sind). Basis fuer koordinierte Bewegung. webconsulting
Imitation Learning Imitation Learning Roboter lernt durch Beobachtung und Nachahmung von Menschen. Schneller als reines Ausprobieren. webconsulting
Sim2Real Sim2Real Faehigkeiten aus einer Computersimulation in die echte Welt uebertragen. Ermoeglicht Millionen Uebungsstunden. webconsulting
Moravec-Paradox Moravec's Paradox Erkenntnis: Was fuer uns schwer ist (Schach), ist fuer KI leicht (und umgekehrt). Erklaert langsame Robotik-Fortschritte. webconsulting
Maschinelles Sehen Computer Vision Ein Bereich der KI, der es Computern ermöglicht, visuelle Informationen aus der realen Welt zu verstehen. Wird für Gesichtserkennung, Qualitätskontrolle in der Produktion oder autonomes Fahren eingesetzt. https://digitalzentrum-berlin.de/blog/ki-glossar
Robotik Robotics Ein Teilbereich der KI, der Maschinen entwickelt, die physisch mit der realen Welt interagieren. Kombiniert Computer Vision und maschinelles Lernen, damit Maschinen selbstständig arbeiten können. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
Physische KI Physical AI Das Stadium, in dem Software-Intelligenz und Hardware-Motorik vollständig miteinander verschmelzen. Ermöglicht es Robotern, reale Aufgaben in der physischen Welt autonom und sicher auszuführen. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
Kollaborative Roboter Cobots KI-gesteuerte Roboter, die speziell für die direkte Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert sind. Im Gegensatz zu isolierten Industrierobotern sind diese für die Interaktion im selben Arbeitsbereich gedacht. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
Gesichtserkennung Facial Recognition Eine Technologie der Computer Vision, die Gesichter in Bildern oder Videos identifiziert und verifiziert. Findet Anwendung in Sicherheitssystemen, Smartphones und sozialen Medien. https://digitalzentrum-berlin.de/blog/ki-glossar

6. Sicherheit, Ethik & Recht

graph TD
    Law[EU AI Act] --> Risk[Risikoklassen / Kritikalitaet]
    
    Safety[KI-Sicherheit] --> Align[Alignment / Werte-Anpassung]
    Safety --> Guard[Guardrails / Schutzschichten]
    Safety --> Red[Red Teaming / Stresstests]
    Safety --> HitL[Human-in-the-Loop]
    
    Ethics[Ethik] --> Trans[Transparenz & Erklaerbare KI]
    Ethics --> Bias[Vermeidung von Bias]
    
    Media[Medien] --> C2PA[Herkunftsnachweise]
    Media --> DF[Abwehr von Deepfakes]
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Quellen: DIN, webconsulting, SwissMed AI, KI.NRW

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
EU AI Act EU AI Act Weltweit erstes Gesetz zur Regulierung von KI nach Risikoklassen. Rechtsrahmen in Europa. webconsulting, KI.NRW
Kritikalitaet Criticality Mass fuer das Schadenspotenzial einer KI-Anwendung. Basis fuer risikoadaptierte Regulierung. DIN
Alignment Alignment Sicherstellen, dass KI-Ziele mit menschlichen Werten uebereinstimmen. Zentrales Sicherheitsproblem. webconsulting
P(doom) P(doom) Geschaetzte Wahrscheinlichkeit einer existenziellen Katastrophe durch KI. Debatte ueber KI-Risiken. webconsulting
Constitutional AI Constitutional AI KI trainiert sich selbst anhand einer „Verfassung“ (Regeln) auf Sicherheit. Ansatz von Anthropic (Claude). webconsulting
Red Teaming Red Teaming Gezielte Experten-Angriffe, um Sicherheitsluecken in KIs zu finden. Teil der Qualitaetssicherung. webconsulting
Guardrails Guardrails Sicherheitsfilter, die verhindern, dass KI gefährliche Dinge ausgibt. Schutzschicht fuer KI-Apps. webconsulting
Human-in-the-Loop Human-in-the-Loop Ein Mensch muss KI-Ergebnisse pruefen, bevor sie genutzt werden. Sicherheitskonzept; Mensch bleibt im Loop. SwissMed AI, DIN
Bias / Voreingenommenheit Bias Systematische Fehler oder Diskriminierung durch einseitige Daten. Problem der Fairness. webconsulting, SwissMed AI
Erklaerbare KI Explainable AI (XAI) Methoden, um die Entscheidungen „schwarzer Boxen“ verstehbar zu machen. Fuer Vertrauen und Nachvollziehbarkeit. KI.NRW
Deepfake Deepfake KI-generierte Medien, die Personen taeuschend echt imitieren. Risiko fuer Desinformation. webconsulting
C2PA C2PA Technischer Standard fuer digitale Herkunftsnachweise in Bildern. Kampf gegen Deepfakes. webconsulting
Model Drift Model Drift Leistungsabfall einer KI, wenn sich die Aussenwelt nach dem Training aendert. Problem im laufenden Betrieb. SwissMed AI
Halluzinationen Hallucinations Ein Phänomen, bei dem generative KI Ergebnisse erzeugt, die plausibel klingen, aber sachlich falsch sind. Stellt eine der größten Hürden für den Einsatz von KI in sensiblen Bereichen (z. B. Medizin oder Recht) dar. https://digitalzentrum-berlin.de/blog/ki-glossar
EU KI-Verordnung EU AI Act Die weltweit erste umfassende Verordnung zur rechtlichen Regulierung und Risikoklassifizierung von KI. Setzt den rechtlichen Rahmen für Transparenz und Sicherheit in der Europäischen Union. https://oth-aw.de/ki-strategie
Voreingenommenheit Bias Systematische Einseitigkeit in den Ergebnissen, meist verursacht durch einseitige Trainingsdaten. Kann zu unfairen Urteilen führen und muss durch explizite Anweisungen aktiv gemindert werden. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
KI-Governance AI Governance Ein verbindliches Regelwerk (Vorgaben, Freigaben, Kontrollen) für den KI-Einsatz im Unternehmen. Garantiert eine rechtssichere und ethische Nutzung von KI-Modellen. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
KI-Kompetenz AI Literacy Die Fähigkeit von Personen, KI-Systeme, deren Risiken und Grenzen zu verstehen und verantwortungsvoll zu nutzen. Wird im EU AI Act explizit als Schulungspflicht für Organisationen gefordert. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
Deepfakes Deepfakes Künstlich erzeugte, täuschend echt wirkende Bild-, Audio- oder Videoinhalte von Personen. Unterliegen nach dem EU AI Act einer grundsätzlichen Offenlegungspflicht. [IBM AI Professional Kursunterlagen]

7. Industrie, Medizin & Spezifikationen

graph TD
    I40[Industrie 4.0] --> DZ[Digitaler Zwilling]
    
    Norm[SMART Standards] --> Machine[Maschinenlesbarkeit]
    
    Ont[Ontologien] --> KG[Knowledge Graphs]
    KG --> Triple[Semantische Tripel]
    
    Med[KI in der Medizin] --> ACI[Ambient Clinical Intelligence]
    Med --> CDSS[Entscheidungshilfe]
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Quellen: DIN, SwissMed AI

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Industrie 4.0 Industry 4.0 Vernetzung der Produktion durch KI und Internet der Dinge (IoT). Rahmen fuer industrielle KI. DIN
Digitaler Zwilling Digital Twin Virtuelles Abbild eines Objekts fuer Echtzeit-Simulationen. Optimierung in der Produktion. DIN
SMART Standards SMART Standards Normen, die direkt maschinenlesbar und fuer KIs ausfuehrbar sind. Zukunft der Standardisierung. DIN
Ontologie Ontology Formale Beschreibung von Begriffen und Logik eines Fachgebiets. Ermoeglicht Maschinensprache. DIN
Semantisches Tripel Semantic Triple Fakten in der Form Subjekt-Praedikat-Objekt (z.B. „A arbeitet bei B“). Basis fuer Wissensgraphen. DIN
ACI Ambient Clinical Intelligence KI, die Arzt-Patient-Gespraeche automatisch dokumentiert. Anwendung in der Medizin. SwissMed AI
CDSS Clinical Decision Support Systems Systeme, die Aerzten medizinische Empfehlungen geben. Unterstuetzungssysteme. SwissMed AI
Vorausschauende Wartung Predictive Maintenance Einsatz von KI zur Überwachung von Anlagenzuständen, um Wartungsbedarf vorherzusagen. Hilft in der Industrie, Ausfallzeiten zu minimieren und die Lebensdauer von Maschinen zu erhöhen. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
Robotische Prozessautomatisierung Robotic Process Automation (RPA) Software-Roboter, die strukturierte und sich wiederholende digitale Aufgaben am PC automatisieren. Entlastet Mitarbeiter von monotonen Klick-Aufgaben in der Verwaltung oder im Kundensupport. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
Kognitives Computing Cognitive Computing Eine Technologie, die menschliches Denken simuliert, um personalisierte Empfehlungen zu geben. Bietet verbesserte Funktionalität und Anpassungsfähigkeit in Bereichen wie dem Finanzwesen oder HR. [IBM AI Professional Kursunterlagen]
KI-Stückliste AI Bill of Materials (AI BoM) Eine strukturierte Liste, die alle KI-bezogenen Komponenten und Abhängigkeiten einer Pipeline identifiziert. Dient der Transparenz und Sicherheit, um genau zu wissen, welche Modelle und Daten verwendet wurden. [IBM AI Professional Kursunterlagen]

8. Hardware & Kennzahlen

graph LR
    HW[Hardware] --> GPU[Grafikkarten / GPUs]
    HW --> Compute[Rechenleistung]
    
    Model[Modell-Groesse] --> Param[Parameter]
    Model --> Scaling[Scaling Laws]
    
    Opt[Optimierung] --> Chin[Chinchilla-Optimum]
    
    Eval[Bewertung] --> Perp[Perplexity / Vorhersageguete]
    Eval --> Soft[Softmax / Wahrscheinlichkeiten]
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Quellen: webconsulting, DIN

Begriff (DE) Term (EN) Einfache Erklaerung Zusammenhang Quelle (URL)
Parameter Parameter Die „Stellschrauben“ im Modell, die gelerntes Wissen speichern. Bestimmen Modellgroesse/-kraft. webconsulting, DIN
GPU / Grafikkarte Graphics Processing Unit Spezialchips, ideal fuer parallele KI-Berechnungen. Hardware-Basis des KI-Booms. webconsulting
Perplexity Perplexity Mass fuer die Vorhersageguete eines Modells (niedrig = besser). Metrik zur Modellbewertung. webconsulting
Big Data Big Data Riesige Datenmengen, zu komplex fuer normale Programme. Treibstoff fuer KI-Training. KI.NRW, Coursera
Kontextfenster Context Window Die Menge an Informationen, die eine KI während einer Interaktion gleichzeitig verarbeiten kann. Bestimmt, wie lange ein Dokument sein darf, damit die KI alle Details noch im "Gedächtnis" behält. https://www.zendesk.de/blog/ai/generative-ai-glossary/
Skalierbarkeit Scalability Die Fähigkeit eines KI-Systems, bei massiv steigenden Nutzerzahlen stabil und effizient zu bleiben. Ist entscheidend für den unternehmensweiten Rollout von KI-Lösungen ohne Leistungsverlust. https://joerg-loehr.com/ki-glossar
Edge-KI Edge AI Eine Form der KI-Verarbeitung, die direkt auf dem lokalen Endgerät (z. B. Handy) stattfindet. Reduziert Latenzzeiten und erhöht den Datenschutz, da keine Daten in die Cloud gesendet werden müssen. [IBM AI Professional Kursunterlagen]

Visuelle Übersichtsbilder

Diese Diagramme zeigen die technischen Datenfluesse, mathematischen Abhaengigkeiten und die Architektur moderner KI-Systeme (LLMs, RAG und Agenten), wie sie in den Quellen beschrieben werden.

Erzeugt mit Notebook LM, 05.08.2026

Die technische Pipeline (Vom Token zur Inferenz)

Dieses Diagramm visualisiert den "Forward Pass" innerhalb eines Transformers unter Beruecksichtigung von Optimierungen wie Flash Attention und MoE.

graph LR
    Input[Input Text] --> Tok[Tokenisierung / BPE]
    Tok --> Emb[Embeddings / Latent Space]
    Emb --> PE[Positional Encoding]
    
    subgraph "Transformer Block (Stacked L-times)"
        subgraph "Attention Layer"
            Att[Multi-Head Attention]
            FA[Flash Attention / O-N Speedup]
            Att --- FA
        end
        
        subgraph "Processing Layer"
            MoE[Mixture of Experts / Routing]
            Expert1[Expert 1]
            Expert2[Expert 2]
            MoE --> Expert1
            MoE --> Expert2
        end
        
        Att --> MoE
    end
    
    PE --> Att
    Expert1 --> Norm[Layer Norm / Softmax]
    Expert2 --> Norm
    
    Norm --> Logits[Logits / Wahrscheinlichkeiten]
    Logits --> NTP[Next Token Prediction]
    NTP --> Output[Inferenz Ergebnis]
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Quellen: webconsulting, dno [2.2, 2.18, 2.20, 4.9, 4.10]


Der Modell-Lebenszyklus (Training, Alignment & Optimierung)

Visualisierung der Evolution eines Modells von den Rohdaten bis zum spezialisierten, ausgerichteten (aligned) Assistenten unter Einsatz von LoRA und DPO.

graph TD
    Data[Big Data / Unlabeled Corpus] --> Pre[Pre-Training / Self-Supervised]
    Pre --> FM[Foundation Model / Base Model]
    
    FM --> SFT[Supervised Fine-Tuning]
    
    subgraph "Alignment / Value Tuning"
        RLHF[RLHF / Reward Model / PPO]
        DPO[Direct Preference Optimization]
        CAI[Constitutional AI / Rules]
    end
    
    SFT --> RLHF
    SFT --> DPO
    SFT --> CAI
    
    subgraph "Post-Processing & Efficiency"
        LoRA[LoRA / QLoRA Adapter]
        Quant[Quantisierung / 4-Bit]
    end
    
    RLHF & DPO & CAI --> LoRA
    LoRA --> Quant
    Quant --> Deploy[Production Inferenz / Agentic AI]
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Quellen: webconsulting, Coursera [1.8, 3.3, 3.5, 3.6, 6.5]


Risiko- & Compliance-Framework (EU AI Act & NIST)

Ein hierarchisches Modell zur Einordnung von Systemen nach Kritikalitaet und notwendigen Schutzschichten (Guardrails).

graph TD
    subgraph "EU AI Act Risikoklassen"
        Unacceptable[Unvertretbar / Verboten]
        High[Hoch / Zertifizierungspflicht]
        Limited[Begrenzt / Transparenzpflicht]
        Minimal[Gering / Keine Auflagen]
    end
    
    subgraph "Sicherheits-Stack (Pro)"
        InGuard[Input Guardrails / Prompt Injection Defense]
        Red[Red Teaming / Vulnerability Probing]
        HitL[Human-in-the-Loop / Validierung]
        OutGuard[Output Guardrails / PII-Filter]
    end
    
    User[User] --> InGuard
    InGuard --> LLM[Modell / Inferenz]
    LLM --> Red
    Red --> HitL
    HitL --> OutGuard
    OutGuard --> SafeOutput[Sicheres Ergebnis]
    
    High --- HitL
    Limited --- OutGuard
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Quellen: DIN, webconsulting, SwissMed AI [6.1, 4.13, 6.6, 6.9, 619]

EU AI Act: Die vier Risikoklassen

Dieses Diagramm visualisiert die regulatorischen Stufen des EU AI Act.

graph TD
    A[<b>Inakzeptables Risiko</b><br/>VERBOTEN] -->|z.B. Social Scoring| B(Hohe Hürden)
    style A fill:#ff4d4d,stroke:#333,stroke-width:2px
    
    C[<b>Hohes Risiko</b><br/>STRENGE AUFLAGEN] -->|z.B. HR-Scoring, Infrastruktur| D(Konformitätsprüfung)
    style C fill:#ffa500,stroke:#333,stroke-width:2px
    
    E[<b>Begrenztes Risiko</b><br/>TRANSPARENZ] -->|z.B. Chatbots, Deepfakes| F(Kennzeichnungspflicht)
    style E fill:#ffff00,stroke:#333,stroke-width:2px
    
    G[<b>Minimales Risiko</b><br/>FREIWILLIG] -->|z.B. Spam-Filter, Spiele| H(Keine Auflagen)
    style G fill:#90ee90,stroke:#333,stroke-width:2px
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Funktionsweise proaktiver KI-Agenten

Diese Infografik verdeutlicht den Sprung vom reaktiven Chatbot zum proaktiven Agenten. Sie stellt den sogenannten Agent Loop dar: Ein Mensch gibt ein Ziel vor, woraufhin der Agent eigenständig plant, externe Werkzeuge (wie APIs oder Web-Suche) nutzt und seine Handlungen in einer Schleife aus Beobachten, Denken und Handeln kontinuierlich bewertet, bis das Ziel erreicht ist

image

Agentic AI & Reasoning (Loop-Architektur)

Dieses Diagramm zeigt, wie Reasoning-Modelle (wie o1) externe Protokolle (MCP) und Werkzeuge (Function Calling) nutzen, um autonom zu handeln.

graph TD
    Goal[Zielsetzung / User Prompt] --> SP[System Prompt / Persona]
    SP --> Loop{Reasoning Loop}
    
    subgraph "Internal Processing"
        CoT[Chain-of-Thought]
        ToT[Tree of Thoughts]
        SelfCorr[Selbst-Korrektur]
    end
    
    Loop --> CoT
    CoT --> ToT
    ToT --> SelfCorr
    SelfCorr --> Loop
    
    Loop -- "Action Required" --> Tools[Function Calling / JSON]
    
    subgraph "External Ecosystem"
        MCP[Model Context Protocol]
        Web[Web Search / APIs]
        RAG[RAG / Vektor-DB]
    end
    
    Tools --> MCP
    MCP --> Web
    MCP --> RAG
    
    Web & RAG --> Obs[Observation / Feedback]
    Obs --> Loop
    
    Loop -- "Task Complete" --> Final[Final Answer / Agentic Action]
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Quellen: dno, Felicia Simon [3.13, 3.51, 4.6, 4.7, 613]


Advanced RAG & Wissensmodellierung

Die Verbindung von unstrukturierten Daten (Chunks) mit strukturierten Normen (SMART Standards) und Knowledge Graphs.

graph LR
    subgraph "Unstructured Data"
        Docs[Dokumente / PDFs] --> Chunk[Chunking / Overlap]
        Chunk --> Emb[Embedding Model]
        Emb --> VDB[Vektor-Datenbank]
    end
    
    subgraph "Structured Knowledge"
        Norms[Normen / Prosa] --> Triple[Semantische Tripel / RDF]
        Triple --> KG[Knowledge Graphs]
        KG --> Ont[Ontologien / OWL]
    end
    
    VDB --> Retrieval[Retrieval Engine]
    Ont --> Retrieval
    
    Retrieval -- "Augmentation" --> Prompt[Enhanced Prompt]
    Prompt --> LLM[LLM / Generator]
    LLM --> Fact[Faktentreue Antwort / Grounding]
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Quellen: DIN, webconsulting [4.1, 4.3, 4.4, 4.5, 308, 324]


RAG: Das "Open-Book"-Prinzip

Die Grafik zeigt den dreistufigen Prozess, bei dem eine KI nicht nur aus ihrem Gedächtnis antwortet ("Closed-Book"), sondern wie ein Detektiv in einer externen Wissensbasis (z. B. Vektordatenbank) nachschlägt ("Open-Book")

image

Vergleich: Fine-tuning vs. RAG

Dieses Diagramm zeigt den Unterschied zwischen dem Ändern des "Gehirns" (Gewichte) und dem Nutzen eines "Spickzettels" (Kontext).

graph LR
    subgraph "Fine-tuning (Gehirn-OP)"
    A[Trainingsdaten] --> B(Modell-Update)
    B --> C{Wissen fest verankert}
    end

    subgraph "RAG (Spickzettel)"
    D[Nutzerfrage] --> E{Retrieval}
    E -->|suche in| F[(Wissensdatenbank)]
    F --> G[Kontext an LLM]
    G --> H{Antwort auf Faktenbasis}
    end
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AI Bill of Materials (AI BoM)

Visualisierung der KI-Bestandteile für Transparenz und Governance.

mindmap
  root((<b>AI BoM</b>))
    Basis-Modell
      Llama 3
      GPT-4
    Trainingsdaten
      Unternehmens-Wiki
      Kunden-Historie
    Frameworks
      LangChain
      PyTorch
    Sicherheit
      Red Teaming
      Guardrails
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Chain of Thought (Gedankenkette)

Stellt den schrittweisen Denkprozess dar, der die Genauigkeit bei komplexen Aufgaben erhöht.

flowchart LR
    Q[Komplexe Aufgabe] --> S1[Schritt 1: Analyse]
    S1 --> S2[Schritt 2: Logische Kette]
    S2 --> S3[Schritt 3: Zwischenfazit]
    S3 --> A[Präzise Antwort]
    
    style S1 fill:#f9f,stroke:#333
    style S2 fill:#f9f,stroke:#333
    style S3 fill:#f9f,stroke:#333
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Die Wissenspyramide (DIKW)

Visualisiert den Weg von Rohdaten zu strategischen KI-Handlungen.

graph TD
    W[<b>Handeln / Weisheit</b><br/>KI optimiert Prozesse] --- K[<b>Wissen</b><br/>Vernetzung im Wissensgraph]
    K --- I[<b>Information</b><br/>Strukturierte Daten]
    I --- D[<b>Daten</b><br/>Rohfakten / Zahlen]
    
    style W fill:#4CAF50,color:white
    style K fill:#8BC34A
    style I fill:#CDDC39
    style D fill:#F4FF81
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Vibe Coding vs. Traditionelles Coden

Ein Vergleich des iterativen, KI-gestützten Flows gegenüber der klassischen Softwareentwicklung.

graph LR
    subgraph "Traditionell"
    A[Planung] --> B[Design]
    B --> C[Manuelles Coding]
    C --> D[Testen]
    end

    subgraph "Vibe Coding (KI-Flow)"
    E[Absicht beschreiben] --> F[KI generiert Code]
    F --> G[Prompt-Tuning]
    G --> E
    G --> H[Deployment]
    end
    
    style F fill:#e1f5fe,stroke:#01579b
    style G fill:#e1f5fe,stroke:#01579b
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