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Alternativen zur fossilen Energiegewinnung

:mega: Die Müllverbrennung wird von der Holding Graz, der Politik (zumindest in der Vergangenheit) und dem Umweltamt immer wieder als alternativlos dargestellt. Dabei gibt es wesentlich kostengünstigere Lösungen, die weder gesundheits- noch klimaschädlich sind.

Nicht gestrige Lösungen, hinter denen die stärkste Lobby steht, sollten von unseren Stadtpoltiker:innen umgesetzt werden, sondern dem klimarettende Umbau unseres Energiesystems sollte der Vorzug gegeben werden!

Sinnvolle Alternativen gemäß der Inititative "Emissionsfreie Nahwärme für Graz"

Kompostwerk

Erzeugung von Kompost aus Biomüll, der derzeit zu 90% getrocknet und verbrannt wird, und aus biogenen Reststoffen (z.B. Grünschnitt, Stadtgartenamt) Methangaserzeugung aus Nassmüll (riesige Mengen von Exkrementen der Grazer Bevölkerung) und Klärschlamm aus Gössendorg statt Verbrennung Große Gasmengen können hier für Hochtemperatur – Prozesswärme und Gasheizungen - gewonnen werden.

Nutzung von Abwärme

Durch Ausschöpfung des vollen Abwärme-Potenzials des SAPPI-Werkes in Gratkorn und des Stahlwerkes Marienhütte in Graz für die Einspeisung in das Fernwärme- und Nahwärmenetz kann der Norden von Graz bzw. das Brau-Quartier (Reininghaus) versorgt werden. Weitere Industrie- und Gewerbebetriebe, Rechenzentren und Großwäschereien in Graz können Abwärme liefern, damit kann die Fernwäme-Versorgung erweitert werden. Durch Großwärmepumpen kann der Ertrag weiter gesteigert werden (aus dem Rücklauf der Fernwärme) Zudem ist die Speicherung von Wärme (Solarthermie, Abwärme) mit großen Gemeinschaftswasser- oder Sandspeichern bereits Stand der Technik. Damit kann die Abwärme länger genutzt werden, die keine Emissionen mehr verursacht und sonst zur Klimaerwärmung beiträgt.

Große Solarthermie-Anlagen für die Warmwasserversorgung

Mit großen Gemeinschaftsanlagen können Warmwasser-Boiler gespeist werden. Für die Übergangszeit ist die Speicherung von Wärme mit großen Wasser- oder Sandspeichern möglich. Damit kann die Wärme in Verbindung mit großen Wärmepumpen länger genutzt werden. Solarthermie ist besonders für jene Bezirke interessant, die derzeit keine Fernwärmeleitungen haben. Große Gemeinschafts-Wärmepumpen, die warmes Wasser nutzen, sind energiesparender als viele kleine mit hohem Stromverbrauch.

Für die Wintermonate ist die Speicherung von Wärme mit großen Wasser- oder Sandspeichern möglich. Damit kann die Wärme in Verbindung mit großen Wärmepumpen ganzjährig genutzt werden. Solarthermie ist besonders für jene Bezirke interessant, die derzeit keine Fernwärmeleitungen haben. Große Gemeinschafts-Wärmepumpen, die warmes Wasser nutzen, sind energiesparender als viele kleine mit hohem Stromverbrauch.

Geothermie aus Tiefenbohrungen in oder nahe Graz

Ehemals heißes Thermalwasser in Tobelbad zeigt, wie schnell man im Grazer Becken auf Tiefenwärme stößt. Damit könnte ein großer Teil des Fernwärmenetzes in Graz gespeist werden, wenn mehrere Bohrungen gemacht werden. Neue Technologie mit Rohren mit geschlossenem Wasserkreislauf ist erdbebensicher. Die Erschließung dauert nicht länger als der Bau einer großen Müllverbrennungsanlage. Extrem wirtschaftliche Lösung, da brennstofffreier Betrieb! Neue Untersuchungen mit Ultraschall sollen möglichst rasch durchgeführt werden. Fürstenfeld hat bereits beschlossen, Geothermie zu nutzen, ebenso Wien.

Geothermie aus Tiefenbohrungen in Wien Aspern

Eine Pilotanlage liefert bereits Fernwärme für bis zu 20.000 Haushalte. In Zukunft können die Thermalwasservorkommen, die in über drei Kilometern Tiefe liegen, für emissionsfreie Fernwärme genutzt werden. Sie kostet 80 Millionen Euro, 72 Millionen davon werden von Wien Energie selbst finanziert, acht Millionen stammen aus der Umweltförderung des Bundesministeriums für Klimaschutz.

Die Nutzung von Tiefengeothermie ist ein wichtiger Schritt zur Klimaneutralität und der Unabhängigkeit von fossiler Energie. Durch die großen Thermalwasservorkommen in Wien stellt das Heizen mit Erdwärme eine saubere und sichere Alternative zu Gas dar.

Förderung für Maßnahmen zur Senkung des Wärmebedarfes

Wärmedämmung der Fassaden der Gebäude. Auch einfache Maßnahmen wie Dichtungen für Fenster und Außentüren, Senkung der Raumtemperatur, nutzungsabhängige Beheizung von Räumen, Nachtabsenkung u.Ä. bringen beachtliche Einsparungen.