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Gesamtarchitektur der Medizininformatik-Initiative (MII)

Einleitung

Die MII entwickelt und implementiert seit 2018 eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für den Austausch von Gesundheitsdaten in Deutschland, vgl. Abbildung 1. Diese Infrastruktur ermöglicht es Forschenden (rosa) über das Forschungsdatenportal für Gesundheit (FDPG, orange) Gesundheitsdaten für Forschungsprojekte zu beantragen. Die Datenintegrationszentren der Universitätskliniken (grün) erschließen die klinischen Gesundheitsdaten und stellen diese in einem interoperablen Austauschformat (FHIR, MII Kerndatensatz) bereit. Zur Bereitstellung der Daten wird eine gemeinsame Infrastruktur (blau) auf der Basis des Data Sharing Framework (DSF) genutzt. Projektspezifisch übernehmen Datenmanagement- und Treuhandstellen (rot) dabei wichtige Aufgaben, wie z.B. die Prüfung des Einwilligungsstatus, die Pseudonymisierung sowie Zusammenführung von Daten unterschiedlicher Standorte.

Abbildung 1: Übersicht Gesamtarchitektur

In der MII Taskforce übergreifende Schnittstellen werden Informationen zur MII Data Sharing Architetktur (FDPG, DSF, usw.) gesammelt und in ein Architekturmodell "MII Gesamtarchitektur" überführt.

Weiterführende Beschreibungen der MII Gesamtarchitektur befinden sich im Dokument MII-Gesamtinfrastrukturbeschreibung_v1.0.pdf.

Modellierung

Für die Modellierung der MII Gesamtarchitektur wird die Software "3LGM²-Tool" verwendet:

3LGM² steht dabei für 3-Layer-Graph-based Metamodel. Es handelt sich dabei um eine Methodik zur Modellierung von Informationssystem-Architekturen im Gesundheitswesen. Die Modellierung erfolgt auf 3 Ebenen:

  1. Fachliche Ebene (FE): (Unternehmens-) Aufgaben, Objekttypen
  2. Logische Werkzeugebene (LWE): Anwendungssysteme, Schnittstellen, Kommunikationsverbindungen, Datenbanken
  3. Physische Werkzeugebene (PWE): Hardware, wie Server, Netzwerkkomponenten, etc.

Weiterführende Informationen zur Methodik gibt es auf https://www.3lgm2.de/.

Übersicht

Das Architekturmodell enthält die folgenden Teilmodelle: