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ISO/IEC 7812 Identification cards

Die IIN (Issuer Identification Number) sind die ersten Stellen einer Zahlungs- oder anderen Karte ([Bahncard]], [[Miles & More]]), die den Aussteller identifizieren. Bis 2017 waren es 6 Stellen, der aktueller Standard (seit 2017): 8 Ziffern. Bei [Zahlungskarten wird die IIN auch Bank Identification Number (BIN) genannt.

Die Zeichen nach der IIN sind

  • Individual Account Identification: Die Nummer des spezifischen Kundenkontos.
  • und eine Prüfziffer am Ende (meist nach dem Luhn-Algorithmus berechnet), um Tippfehler zu erkennen.

Major Industry Identifier (MII)

Die allererste Ziffer der IIN verrät sofort, aus welcher Branche der Herausgeber stammt.

  • 0 Reserviert für spezielle Finanzdienstleistungen und zukünftige Zuweisungen
  • 1 Luftfahrt (z.B. AirPlus, Nachfolger der ersten Zahlungskarte, die 1936 erschien)
  • 2 Luftfahrt oder andere (künftige) Branchen
  • 3 Reise, Unterhaltung, Banken (z. B. American Express, Diners Club, JCB-Karten)
  • 4 Bank- und Finanzwesen (Visa)
  • 5 Bank- und Finanzwesen (Mastercard)
  • 6 Merchandising and banking/financial (US Discover Card, China UnionPay, Auslaufmodell Maestro)
  • 7 Mineralölindustrie und Transport: Tankkarten / Flottenkarten (z.B. Shell, Aral, BP, DKV).
  • 8 Gesundheitswesen & Telekommunikation Krankenversicherungskarten oder SIM-Karten (ICCID-Struktur).
  • 9 Nationale Anwendungen (nicht für den internationalen Austausch).

Obwohl die IIN technisch 8 Stellen umfasst, lassen sich viele Karten weiterhin an den ersten Ziffern erkennen:

  • Visa: Beginnt immer mit einer 4.
  • Mastercard: Beginnt mit den Zahlenbereichen 51 bis 55 oder 2221 bis 2720.
  • American Express: Beginnt mit 34 oder 37.
  • Diners Club: Beginnt oft mit 36 oder 38.

Quellen