Java Variablen und einfache Typen - Kekziie/Informatik-II-SS-2017 GitHub Wiki
- frei gewählte (sinnvolle) Bezeichnungen für Elemente/ Dinge (Variablennamen, Namen für Konstanten Klassen, Methoden, ...)
- Zugriff auf Elemente erfolgt durch ihre Namen
- Java-Bezeichner bestehen aus:
- Buchstaben
- Ziffern
- Sonderzeichen _ und $
- Beispiele: Person, $3, _1, meineVariable, ergebnis_wert, z55, ...
- Gegenbeispiel: 3_i, 12_buch, class, ...
- einige reservierte Wörter die nicht als Bezeichner verwendet werden können (z.B. if, while, do, ...)
- Variablen sind Behälter für Werte
- können im Verlauf eines Programmes enstehen/ verschwinden
- Behälter dienen zur Ablage von Daten eines bestimmten Typs
- Variablen müssen stets deklariert werden
- es ensteht ein "Behälter" mit Name und Typ
- (Programm-) Variablen besitzen stets einen Wert
- Zuweisung: = ;
- Bedeutung von =: Ausdruck auf der rechten Seite wird der Variablen auf der linken Seite zugewiesen
int i;
i = 8;
i = 15;
i = i + 3;
Deklaration von Variablen
int index;
String name;
boolean isGreen;
double price;
Wertzuweisungen
index = 5;
name = "Peter";
isGreen = false;
price = 3.5;
- Datentypen legen mögliche Werte einer Variablen fest
- Variablen müssen deklariert werden:
- Namen
- Datentyp
<Datentyp> <Variablen-Name>;
: Einschränkung einer Variable durch ihren Wertebereich, sowie der möglichen Operationen
: bestehen aus Folge von Buchstaben,Ziffern und Sonderzeichen (siehe: Java Erste Schritte - Programme)
Beispiele:
int meineZahl;
String Nachname;
boolean isRed;
- Variablen in Java können nur Daten eines bestimmten Typs speichern
- strenge Typisierung der Sprache
- Java kennt so genannte einfache Typen (primitve types):
- byte, short, int, long: für ganze Zahlen
- float, double: für Gleitkommazahlen
- char: Zeichen aus einem Zeichensatz (unicode)
- boolean: logische Werte (true, false)
- unterschiedliche Datentypen legen Operationen fest
- verschieden (Unter-)Typen legen fest, wie viel Speicher für eine Variable reserviert wird
einzelne oder auch mehrere Variablen vom selben Typ deklariert:
<Datentyp> variable1;
<Datentyp> variable2;
<Datentyp> variable1, variable2;
Deklarationen können sich über mehrere Zeilen erstrecken (können auch Kommentare enthalten)
<Datentyp> variable1, // Funktion der Variable1
variable2; // Funktion der Variable2
Variablen müssen initialisiert werden -> Anfangswert zugewiesen bekommen
bei der Deklaration kann gleichzeitig ein initialer Wert zugewiesen werden
<Datentyp> variable = initialerWert;
eine Variable kann am dem Zeitpunkt der Deklaration bis zum Ende der Methode verwendet werden
int i;
i = 3;
j = 4; -> Fehler bei Übersetzung, weil Wertzuweisung vor Deklaration
int j;
j = 6;
Variablen können einer Klasse auch außerhalb von Methoden deklariert werden mithilfe von static
-> dadurch verwendbar in der gesamten Klasse
public class Prog {
static int k = 5;
public static void main (String[] args) {
k = 7;
...
}
}
- fest definierte konstante Werte
- innerhalb von Ausdrücken verwendbar
- Beispiele: 333, 42, 3.46, true, false, null, ...
konstanter Wert während der Programmlaufzeit
Java-Schlüsselwort: final
final int MAX_COUNT = 10;
Konvention:
- Konstanten werden in Groß-Buchstaben geschrieben
- bei Zusammensetzung mit Unterstrich zusammengefügt
- besitzen endlichen Wertebereich
- definierte Unter- und Obergrenze bei Zahlenbereichen
- numerische Variablen besitzen nur beschränkte Genauigkeit
- besitzen eine festgelegte Anzahl von Werten
- Bemerkung: Java bietet auch die Möglichkeit eigene Datentypen zu definieren
- Datentyp String kein primitiver Typ
public static void main (String[] args)
- public static: statische von allen Programmteilen sichtbare Funktion/ Methode
- void: spezielle Funktion/ Methode main liefern keine Ergebniswerte
- Rest; Funktion/Mehtode main mit ihren spezifischen Parametern (in Klammern)
- spezieller Datentyp -> besitzt keinen Wertebereich
- Verwendung ausschließlich bei der Deklaration von Funktionen/ Methoden
- Festlegung, dass Funktion/ Methode kein Rückgabewert besitzt